Luise Drüke, (Co-Präsidentin, Harvard- MIT- Uni Hannover Alumni Academy), Assunta Verrone, Studio Artistico

 

Gäste:

 

*Mohamed Chikhaoui, Co-Präsident , Harvard- MIT- Uni Hannover Alumni Academie) und Ursel Chikhaoui

 

*Michael Pfeiffer, Wirtschaftsbotschafter, Mecklenburg Vorpommern und Hiltraut Pfeiffer

 

*Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg

 

*Laure Dréano-Mayer, Direktorin der Antenne Métropole

 

*Christiane Lemke, Leiterin Internationale Beziehungen am IPW und war mitverantwortlich für das Jean Monnet European Center of Excellence ECoE, Leibniz Universität Hannover

 

*Peter Nickl (Universität Regensburg)

 

*Barbara Simons, Ehrenmitglied des Europäischen Parlaments

 

*Michael Buckup, Leiter des europe direct-Informationszentrums

 

EIZ Niedersachsen u.a.

 

Info: alumniakademie@gmail.com oder studio.artistico@htp-tel.de

 

Zusammensein bei Brot, Wasser und Wein

 

Di 30.05.2017, 17:00

Leibnizhaus, Holzmarkt 4, 30159 Hannover

Michel Crousillat-Drüke:

« L'Aube pâle de l'Europe ou les étonnantes aventures des frères Dulles, de leur ami Jean Monnet of Cognac et quelques autres » (Der blasse Morgen von Europa...)

(französisch mit deutscher Übersetzung von Rose-Marie Soulard Berger)

 

In der französischen Tradition des Roman-Essays entführt uns Michel Crousillat-Drüke zum Ursprung der Europäischen Union. Wir erleben zuerst Frankreich zur Zeit des Panamaskandals, der Dreyfus-Affäre, der Entscheidung Englands für eine Energiewende von der Kohle zum Öl (1913) und stoßen dann auf das Zusammentreffen von drei ungewöhnlichen Persönlichkeiten: Jean Monnet und die Brüder Dulles. Sie haben etwas gemeinsam: das Streben nach Macht und Liebe und Geld. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs erzwang eine Entscheidung: sich auf eine Seite zu stellen.

Charles de Gaulle, Jean Moulin und Bertie Albrecht kämpften gegen die dunklen Kräfte, die ihren Weg kreuzten: die Brüder Dulles, Jean Monnet und Pierre Bénouville. Der wachsenden Gefahr konnte man nur entgehen durch das Projekt eines gemeinsamen Europa. In der offiziellen Liste der „Gründerväter sind: Konrad Adenauer, Joseph Beck, Johan Willen Beyen, Alcide de Gasperi, Jean Monnet, Robert Schuman, Paul-Henry Spaak. Michel Crousillat-Drüke zeichnet uns ein viel komplexeres Szenario. In dieser Liste fehlen wichtige Persönlichkeiten, diejenigen, die nicht im vollen Licht erscheinen, sondern hinter den Kulissen der Geschichte arbeiteten: Wie „Unsere amerikanischen Freunde“ Allen Dulles und sein Bruder John Foster.

 


So 29 .01.17, 16:00 Heiko Perkuhn (Hannover): Nichts ist schön oder: Was ist Schönheit?

Studio Artistico, Wilehelm-Busch-Str. 20, 30167 Hannover

 

Bereits in den frühen Semestern seines Architekturstudiums begann Heiko Perkuhn sich die Frage zu stellen, was

schön oder was ästhetisch sei, obwohl diese Frage innerhalb seiner Seminare an der Leibniz Universität niemals tatsächlich

diskutiert wurde. Vielmehr wurde davon ausgegangen, dass Jeder sehen müsse, was das wahre Schöne sei, oder es eben noch lernen müsse und bestenfalls werde. Da jedoch niemand eine hinreichende Antwort auf seine Frage geben konnte, was schön ist, stellte sich Heiko Perkuhn diese Frage selbst, und wandelte sie schon sehr bald um in die Frage, was Schönheit ist. Die Antwort bestand schließlich aus vielen kleinen Puzzelstücken, die er während seines Studiums, als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leibniz Universität Hannover, während seines späteren Masters „Design und Medien“ sowie in einigen Büchern fand. Im Vortrag ,Was ist Schönheit?‘ möchte er diese Antwort mit allen Interessierten teilen.

 

Heiko Perkuhn (geb 1983) Diplom der Architektur 2009, Master Design und Medien 2012, Ausbildung zum Systemischen Coach 2016, zwischen den Abschlüssen Arbeit an der Leibniz Universität, der Hochschule Hannover sowie als freier Dozent in verschiedenen Wissensgebieten.

 

Sa 04.02.17, 16:00 Jürgen Schulz (Wismar): Wie kann man beweisen, dass es etwas nicht gibt? – Gottlob Frege: Begriffe und Zahlen

Die Logik wirft ihr Licht auf das, wodurch wir mit unserem Nächsten reden und über ihn: den Begriff. Was kann er denn überhaupt mitteilen?

Der Mathematiker Frege hat durch die einfache Frage „Wie geht das Zählen?“ unser Wissen über die Sprache erheblich erweitert. Zahlen und Substantive sind wie durch ein geheimes Band miteinander verbunden. Mit Hilfe der Sprachlogik kann erstmals eine Erklärung der Negation gegeben werden. Frege zeigt, dass nicht alles, was grammatikalisch möglich ist, auch logisch erlaubt ist.

Freges Überlegungen sind ein wichtiger Beitrag zur Erkenntnistheorie.

 

Jürgen Schulz, Dipl. Ing. und freier Künstler, lebt in Wismar und Hannover.


Sa 11.02.17, 16:00 Chris Bezzel zu ehren: Texte und Lyrik

Marcos und Michael führen durch den Abend. Gisela Dischner ist auch dabei.

Studio Artistico, Wilhelm-Busch-Str. 20, 30167 Hannover

studio.artistico@htp-tel.de, Tel. 0160/92807031

Eintritt frei, Spenden erwünscht

 


Samstag, 08.10.2016, 18: 30 im Roemer- und Pelizaeus- Museum Hildesheim, Am Steine 1, 31134 Hildesheim

 

 

 

Peter Struck: „Schillers Ringen um ein sinnlich-objektives Schönheitsprinzip“

 

 

 

Schiller ist der Ideengeber des Festivals der Philosophie, das Motto „Schönheit ist Freiheit“ stammt von ihm.  Peter Struck wird sich in einem anspruchsvollen, aber auch durch Illustrationen aufgelockerten Vortrag mit Schillers Lehre von der Schönheit befassen.

 

In den unter dem Namen „Kallias-Briefe“ bekannt gewordenen Briefen an seinen Freund Christian Gottfried Körner, den Vater des Freiheitsdichters, stellt Schiller eingangs fest, dass von den vier grundsätzlich möglichen erkenntnistheoretischen Ansätzen in der Ästhetik – subjektiv wie objektiv rational, subjektiv wie objektiv sinnlich – der letztere überhaupt noch nicht vertreten worden sei, obwohl er doch, wie Schiller dafürhält, der ästhetisch fruchtbarste sei.

Was dieser Ansatz beinhaltet und wie man sich seine künstlerische Umsetzung vorzustellen hat, will der Vortrag anhand von Bildmaterial demonstrieren.

Peter Struck, Jg. 1943, ist übrigens dabei, eine auf ca. 6 Bände angelegte eigene Ästhetik zu veröffentlichen.

Bisher erschienen: Die Monstrosität des Kitsches, Hannover (Wehrhahn Verlag) 2014

Auf welche Frage ist die Ästhetik die Antwort?, Hannover (Wehrhahn Verlag) 2015

Eintritt frei, Spenden erbeten


Michel Crousillat-Drüke

Autor, Harvard University (HILR)

Die Studie wirft neues Licht auf die Vergangenheit und zeigt uns, wie wichtig es ist, auch nach 60 Jahren, den Plan für das gemeinsame Haus Europa zu verstehen, bevor man weiter daran arbeitet im Jahr der wichtigen Wahlen in Frankreich und Deutschland 2017 und danach.

Harvard-MIT-Uni Hannover Alumni Akademie und Studio Artistico in der Reihe Treffpunkt Ästhetik

in Kooperation mit

dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover

Antenne Metropole


Vernissage vom art World Project im Krokus am 27.08.16

Foto Larom


Sa 27.08.16, 12 Uhr

Vernissage vom

World Arté Project

Krokus,Hannover

Das World Arté Project wurde 2007 von drei italienischen Kunstlehrern:
Antoine Cesaroni, Velletri (Roma),

Massimiliano Sgai (Mie, Japan),

Giuseppe Scigliano (Osnabrück) ins Leben gerufen und besteht in einer Wanderausstellung pro Jahr, mit den Zeichnungen von SchülerInnen verschiedener Länder, immer über ein neues Thema. Es gab schon: die Zukunft, die Welt, die Märchen ...

In diesem  Jahr: „Musik in der Kunst“. Als Giuseppe Scigliano in Ruhestand ging, konnte das Projekt mit der IGS Kronsberg (mit der Kunstlehrerin Assunta Verrone) teilnehmen und im nächsten Jahr wird es sogar um Kalifornien erweitert.

Der Reiz dieser Ausstellung liegt in dem Ernst der Arbeit der SchülerInnen, um ihre Ideen, Interessen und Emotionen Kindern aus weiter entfernten Kulturräumen mitzuteilen. Die Erwachsenen können nur staunen und sehen, wie wichtig die Kunst in der Entwicklung der Persönlichkeit und der Völkerverständigung ist.

Aus der IGS Kronsberg haben SchülerInnen der letztjährigen 8a und 8e und der AG-Druckwerkstatt teilgenommen. Am 8. Juni wurde die Ausstellung schon in Velletri gezeigt, vor einem großen Publikum und Vetretern von Gesellschaft und Politik.

Im KroKuS wird sie vier Wochen lang zu sehen sein. Bei der Vernissage am 27.08. um 12 Uhr werden wir darüber zu hören bekommen:

Sonka Ludewig (Fachleitung Kunst und Musik), Frau Dr. Susanne Schieble (Vorsitzende der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Hannover) und Giuseppe Scigliano (Presidente del Comitato degli Italiani in Niedersachsen, sowie Mitinitiator des Projekts).

schwarze kunst am hohen ufer

Vernissage:12.01.16, 18 Uhr

Begrüßung: Dorothee Warnecke, Leitung Kulturelle Bildung der VHS Hannover

Saxophon: Hartmut Brandt

Ausstellungsdauer: 12.1. – 8.2.2016

 

Haus der VHS, Burgstr. 14, 30159 Hannover

Eintritt frei

 

TeilnehmerInnen der Radierungskurse im Sprengel Museum Hannover präsentieren ihre grafischen Druckergebnisse im neuen VHS-Gebäude. Seit mehr als drei Jahrzehnten gibt das Forum Kursprogramm künstlerisch interessierten Menschen im Museumsgebäude die Möglichkeit zur kreativen Gestaltung. Durch den direkten Blick auf die Ausstellungsobjekte zeitgenössischer Kunst können die Kursteilnehmenden immer wieder optische Anregungen auftanken und vor Ort zeitnah umsetzen.

 

Die Radierungen in unterschiedlichen Formaten spiegeln vielfältige Themen und handwerkliche Ausdrucksformen wider. Diese alte Drucktechnik hat in Zeiten der digitalen

 

Kunst-Vermittlung nichts von ihrer Faszination verloren. Auch die Liebe zum Detail ist ungebrochen.


Samstag 14. November 2015 um 16 Uhr im Studio Artistico.

Vortrag:

Hinrich Storch: Neue Sicht auf die Architektur.

„Gibt es eine festgelegte, angeborene Struktur der Wahrnehmung? Wird ein Bauwerk nur verstanden (und akzeptiert), wenn es dieser Struktur entspricht?“

in Kooperation mit dem Kulturbüro der LHH

http://www.hinrich-storch.de/arch.htm


 

 

Zum 500. Geburtstag:

Filippo Neri – der humoristische Heilige

Freitag, 16. Oktober 2015, 18.00 Uhr

Vortrag: Prof. Dr. Peter Nickl

Kesselhaus, Hof Schloßwender Str. 7, 30159 Hannover

Die schönste Anekdote über Filippo Neri geht so. Auf die Frage, wie er es geschafft habe,  ein so großer Heiliger zu werden, sagt er: „Ich frage mich immer, was Ignatius von Loyola jetzt tun würde – und dann mache ich genau das Gegenteil.“

Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens, und Filippo Neri lebten beide in Rom zur Zeit der Gegenreformation.

Während Ignatius von Loyola mit seiner Ordensgründung ein machtvolles Instrument schafft, um den Einfluss des Papstes zu stärken, kann man Filippo Neri eher als Chaoten Gottes bezeichnen.

Ohne großen Plan schart er Leute jeden Alters und aus allen sozialen Schichten um sich, begeistert sie mit seiner Fröhlichkeit, zeigt ihnen eine Art des Glaubens, die viel mit Spontaneität und Kunst zu tun hat: „Oratorium“ heißt die von ihm begründete Gemeinschaft, in der die Musik eine große Rolle spielt – Palestrina ist wohl ihr bedeutendster Komponist. Kein Geringerer als Goethe, von dem die Bezeichnung „der humoristische Heilige“ stammt, hat Filippo Neri (1515–1595) als seinen Lieblingsheiligen bezeichnet.

Kostenbeitrag: 5 Euro

Eine Veranstaltung von Campus Cultur e.V., Schloßwender Str. 7, 30159 Hannover, www.campuscultur.de



Fr (!) 04. 09.2015, 19 Uhr: Juan S. Guss liest aus seinem Debütroman:

„Lärm und Wälder“ (S. Fischer Verlag, Frankfurt/M. 2015, ISBN: 978-3-10-002434-3),

moderiert von Arno Kundlatsch, Internationalismus Buchladen.

Der Autor aus Hannover erzählt in seinem Werk von den sozialen und psychologischen Untiefen einer argentinischen Gated Community, einem Ort der Leere und Hysterie.

 

Sa 12.09.2015, 16 Uhr. Workshop mit Mohsen Ataey über Omar Chayyam’s Gedichte

 

Sa 19.09.2015, 16 Uhr: Jendris Alwast: Kafka.

Kafka verstört. Er lässt den Leser ratlos, beunruhigt und zieht gleichwohl an.

Unsere Befassung wird im Schwerpunkt die Textenergetik von kürzeren Erzählungen Kafkas erschließen und in produktiver Rückbildung zu eigener Existenzerhellung beitragen. Überdies können auch sonst interessierende stilistisch-anagrammatische, biografische, literatur- und philosophiegeschichtliche Aspekte besprochen werden.

im Studio Artistico, Wilhelm-Busch-Str. 20, 30167 Hannover

 

Sa 28.11. 2015, 16 Uhr: Mohsen Ataey: Einführung in Leben und Werk von Omar Chayyam mit Dichterlesung in Persische und Deutsche Sprache

 

im Studio Artistico, Wilhelm-Busch-Str. 20, 30167 Hannover,  in Kooperation mit dem Kulturbüro der LHH


Sa 27.06 2015,16 Uhr:Studio Artistico, Wilhelm-Busch-Str. 20, 30167 Hannover

Vortrag: Dr. Matthias Vollet (Kueser Akademie für europäische Geistesgeschichte):

"Henri Bergson – Philosophie der Kreativität"

 

Henri Bergson, nach dem 2. Weltkrieg nahezu vergessen, war vor 100 Jahren der absolute Star der französischen Philosophie. Er verstand es, metaphysische Fragen auf Augenhöhe mit der Naturwissenschaft zu diskutieren und war zudem ein Meister der Sprache: 1928 wurde er für sein Werk "Die schöpferische Entwicklung" mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Matthias Vollet schreibt zu seinem Vortrag:

Die Kreativität des Menschen ist für Bergson doppelt: Der Mensch kann neue "Dinge" schaffen (z.B. Kunstwerke), und er schafft auch sich selbst durch sich selbst. Grundlage hierfür ist das von Bergson "intuition" genannte Vermögen, in den Strom der schöpferischen Wirklichkeit selbst einzutauchen: als frei Handelnder, als Künstler, als Mystiker.

In der Reihe Treffpunkt Ästhetik 2015 in Kooperation mit dem Kulturbüro der LHH

 


Karl Philipp Moritz in Italien

am 12. Juni 2015 (19.30 Uhr in Künstlerhaus) organisiert das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover mit der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft und dem Italienischen Generalkonsulat Hannover einen Vortrag und Lesung zum Thema:

 

Karl Philipp Moritz in Italien – „Was Goethe für mich getan hat, kann ich ihm nie verdanken“ mit Prof. Dr. Peter Nickl, Marlene-Sophie Haagen und Frédéric Brossier.

Eintritt: 7€/ermäßigt 5€.



Habitus - oder wie das Gute leicht wird

19. Mai | 18:00 Uhr

Prof. Dr. Peter Nickl (Hannover)

Habitus – oder wie das Gute leicht wird

Ort: Leibnizhaus, Holzmarkt 5, 30159 Hannover

Eine Veranstaltung der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft

"Schöne neue Welt"? Sein und Schein des Neuen in Politik und Gesellschaft

Sa 09.05.15 um 16 Uhr

Steffen Rogalski (Berlin):
„Schöne neue Welt“? – Sein und Schein des Neuen in Politik und Gesellschaft,

im Studio Artistico, Wilhelm-Busch-Str. 20, 30167 Hannover
In der Reihe Treffpunkt Ästhetik 2015 in Kooperation mit dem Kulturbüro der LHH

„Hurra! Wir haben eine Lösung! Aber was war eigentlich das Problem?“ So könnten viele Artikel anfangen, die sich mit Ästhetik, Wirkung und Macht des Neuen befassen, weil das Neue immer auch eine Antwort auf die vorherigen Fragen der Zeit sind und gleichzeitig geklärt werden muss, ob rein logisch durch das Neue eigentlich die vorangegangen Probleme des Alten gelöst worden sind oder ob sie nur in eine neue Dimension gebracht worden, sprich: alte Probleme nur verschoben worden sind. Die Behandlung von Ästhetik, Wirkung und Macht des Neuen hat gleichzeitig etwas anti-ideologisches, denn sie muss sich aus Sicht der politischen Philosophie (z.B. nach Adorno) unter anderem auch mit der Frage von notwendig falschem Bewusstsein bei Schaffung von Neuem und mit der Frage der Herausbildung und unter Umständen auch der Verschleierung von Herrschaftsverhältnissen durch Neues beschäftigen, um begreiflich zu machen, wozu denn das Neue geschaffen wurde und wie sich seine Ästhetik, Wirkung und Macht des Neuen als Funktionen in oder der Gesellschaftsordnungen ableiten lassen und dargestellt werden. Schlussendlich würde dann auch die Frage im Raum stehen, ob nicht empirisch gesehen in der Regel das Neue nur eine neue Funktion des Alten ist. Hierzu werden viele Beispiele aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft genannt. (Steffen A. Rogalski)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sa 25.04.15, 18.30 Uhr Finissage von Chris Bezzels Ausstellung

im Studio Artistico, Wilhelm-Busch-Str. 20, 30167 Hannover

Chris Bezzel (1937- 2015)

copyright Chris Bezzel


Una vita per gli altri

Il 23 marzo alle undici dopo quattro mesi di sofferenze e la solitudine della medicina intensiva si è spento nell'Ospedale di Salerno S. Giovanni di Dio il Cav. Cristoforo Verrone (nato a Montecorice nel 1928). Cosciente, confortato dagli sforzi del personale medico (a cui va il nostro ringraziamento) e dalla sua fede si è arreso all'inevitabile. A 16 anni era entrato nell'Arma dei carabinieri come Allievo a Montpelier e Firenze, aveva prestato servizio per 40 anni in Sicilia e in Campania. Come Maresciallo dei Carabinieri aveva comandato le Stazioni di Pompei, di Cerreto Sannita (BN) e di Eboli nel periodo del terremoto del 1980.

Ne hanno dato il triste annuncio la moglie Luisa Messano e le figlie Assunta e Emilia, i cognati Prof. Peter Nickl, Avv. Domenico Amatucci, e i nipoti: Agostino Nickl, Pietro Leonardo Nickl, Rosa Amatucci e Antonio Amatucci.

Le esequie si terranno oggi 24 marzo alle ore 16 nella Chiesa di Santa Maria delle Grazie di Agropoli.


Sa 13.12.14, 17 Uhr, Harte Straße 17, 30539 Hannover: Hannoverscher Künstlerverein             gefördert von der Region Hannover:

            8. Kunstgefährten: Ladislav Kupkovič (Komponist)

            und Constantin Barzantny (am Flügel),

            Eintritt frei, Spenden erbeten, Anmeldung unter Tel. 0511/526536

Treffpunkt Ästhetik 2014: II. Semester

Fr 14.11. 2014 von 10- 11.30 Uhr, KWR, Seelhorststr. 52, 30175 Hannover, Aula:

ORATIO PUBLICA: Engel zwischen Ost und West (Eintritt frei)

Vorträge und Diskussion: Peter Nickl, Pastor Dietmar Dohrmann, Zohreh Abedi

 

Wie kommt man eigentlich auf Engel? Wir kennen sie aus schönen Bildern als geflügelte Wesen, und wir kennen sie aus den heiligen Schriften der großen Religionen. Aber: Hat es die Engel wirklich einmal gegeben, und wenn ja, welchen Einfluss haben sie heute noch? Lässt sich die Existenz von Engeln philosophisch rechtfertigen? Wie auch immer, das Nachdenken über sie kann uns ihrer Bedeutung für uns und die Gegenwart näher bringen. In kurzen Referaten werden die Engel nach biblischem und islamischem Verständnis sowie in der christlichen Philosophie (Thomas von Aquin) vorgestellt; Bilder runden die Eindrücke ab.

Peter Nickl ist Lehrbeauftragter an der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover.

Dieter Dohrmann ist Pastor an der Gartenkirche St. Marien.

Frau Zohreh Abedi M.A. kommt aus Teheran und hat in Hannover Philosophie studiert. In ihrer Doktorarbeit vergleicht sie die Engellehre im Islam (Suhrawardi) mit der des Thomas von Aquin.

 

So 16.11.14, 16 Uhr im Lister Turm, Hannoverscher Künstlerverein gefördert von der Region Hannover: 6. Kunstgefährten: Vertonung von Shakespeare’s Sonetten

Alfred Koerppen (Komponist) + Duo Pianoworte (Helmut Thiele, Bernd-Christian Schulze), Eintritt: 10€, erm. 8€

 

Fr 21.11.14, 18.15 Uhr: Zum UNESCO-Tag der Philosophie: Accademia di Ipazia, Wilhelm-Busch-Str. 20, 30167 Hannover

Vorträge und Diskussion: Dr. Dr. Hagen Weiler (Göttingen), Die Gerechtigkeit gleicher Rechte und Pflichten

19.15 Uhr Prof. Dr. Rolf-Hermann Geller (Hannover): Utopie & Gerechtigkeit

Moderation: Dr. Peter Ferdinand (Accademia di Ipazia)

 

Sa 22.11.14, 11- 15 Uhr Grafik-Markt der Radierungen der KursteilnehmerInnen aus dem FORUM-KURSPROGRAMM im Sprengel Museum Hannover

in der Ada- und Theodor-Lessing VHS Hannover,Theodor-Lessing-Platz 1, 30159 Hannover

 

Fr 5.12.14, 18 Uhr: Künstlerhaus, Literaturetage, Sophienstraße 2, 30159 Hannover,

Hannoverscher Künstlerverein gefördert von der Region Hannover:

7. Kunstgefährten: „Best of“ Barbara Macherius & Peter Struck

 

Sa 13.12.14, 17 Uhr, Harte Straße 17, 30539 Hannover: Hannoverscher Künstlerverein gefördert von der Region Hannover:

8. Kunstgefährten: Ladislav Kupkovič (Komponist) und Constantin Barzantny (am Flügel),         

Die Reihe Treffpunkt Ästhetik 2014 wird vom Kulturbüro der LHH gefördert

 

             Die Reihe Kunstgefährten wird von der Region Hannover gefördert

Soeben ist mit mehr als 40-jähriger Verspätung das Buch tagebuchtage von Chris Bezzel im Ritter Verlag erschienen,

herauszugeben & mit einem Nachwort von Florian Neuner

Chris Bezzels Anfang der siebziger Jahre entstandenen und bislang unpublizierten tagebuchtage sind eine Entdeckung. Der Autor, der damals in Birmingham lebte, gewinnt aus dieser Distanz heraus einen scharfen Blick auf das politische und kulturelle Leben der Bundesrepublik in den bewegten Jahren nach 1968. Daß das Private politisch ist, macht dieses Diarium unmittelbar nacherlebbar und zieht den Leser nicht nur in den Alltag eines Autors hinein, der sich, auf der Suche nach einer Universitätsstelle in Deutschland, in einer Art Warteschleife befindet. Der Text läßt auch die politischen und literarischen Debatten der Zeit lebendig werden, die nicht abstrakt, sondern immer auch bezogen auf den eigenen Standpunkt im gesellschaftlichen und akademischen Leben geführt werden: Wie läßt sich der Wunsch nach einer Paarbeziehung mit der Idee einer befreiten Sexualität vereinbaren? Wie positioniert man sich im Literatur- und Universitätsbetrieb? Dieser Tagebuchschreiber ist ein hochreflektierter Autor, und er ist schonungslos gegen sich selbst, wodurch diese Journale der Gefahr entgehen, zur eitlen Selbstbespiegelung zu verkommen. Chris Bezzel weiß: »schreiben ist ein versuch, genau zu sein. aber eben nur einer unter vielen.«


Junge Künstlerin/Künstler aus Hannover gesucht

Der Hannoversche Künstlerverein, einer der ältesten Vereine der Stadt, kündigt auch in diesem Jahr seinen Wettbewerb für Nachwuchs-KünstlerInnen an. Sparte: Malerei.

Den HKV bewegt die Sorge um den Nachwuchs der KünstlerInnen in dieser Stadt wie auch die wachsende Gleichgültigkeit der Zivilgesellschaft.

Ein etablierter Künstler des HKV stiftet den Preis von 500 Euro und die Möglichkeit einer Ausstellung im Künstlerhaus.

Künstler sind Keime des Gemeinsinns (Schiller) und Wertschöpfer, sie tragen zu dem wahren Reichtum eines Standortes bei. Wie in jeder Beziehung, brauchen sie auch eine entsprechende Anerkennung und Wertschätzung, die der Merzifizierung der Kunst Grenzen setzt.

Vor allem die Sparte Malerei wird in der letzten Zeit von den öffentlichen Kunsthäusern vernachlässigt. Jede Institution arbeitet unter dem Zwang, immer die neuesten Kunstformen fördern zu müssen, um am Puls der Zeit zu bleiben.  

 

Bis zum 18.10.14 können junge KünstlerInnen (nicht älter als 35 Jahre) aus Hannover einen informellen Antrag (Biografie und eine kleine Mappe von Reproduktionen ihrer Werke, keine Originale, höchstens Din A 4 Format) senden an:


 

Hannoverscher Künstlerverein
, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

 Nach der Jurierung findetim Januar 2015 im Künstlerhaus die Verleihung statt



Kurfürstin Sophie zur Ehren…

eine Hommage zum 300. Todestag - als farbenfrohes Straßenfest

Sophienstraße, 8. Juni 2014, 15 - 19 Uhr

R- Hermann Geller: Sophie von Hannover
R- Hermann Geller: Sophie von Hannover

Einladung vom Hannoversche Künstlerverein

 

15 Uhr: Künstlerhaus: Begrüßung:

Bezirksrat Hannover Mitte, Norbert Gast

Erbprinz Ernst August (angefragt)

Ausschreibungseröffnung für den Kunstpreis des HKV 2014:

Vorstand von HKV

Leben und Werk von Sophie von Hannover: Martina Trauschke und Ankündigung des Programms der Ev. Stadtakademie Hannover

15.30 Uhr Sophienstraße: Ausstellung von Bildenden KünstlerInnen in Hannover und Region auf Tischen, Staffeleien oder im Zelt (Konzept des Projekts: Mahmoud Satery, Iran)

 

Shura Born-Kraeff, Yasemin Kekec, R.- Hermann Geller, Stefan Stettner, Nigel Packham, Joy Lohmann, Hartmut Brandt, Mahmoud Satery, Holle Voss, Elena Ehrart-Villanueva, Gisela Schmid, Johanna Just, Robert Titze, Andreas Palm, Anna Eisermann, Lore Bucholski, Emilio Dettori, Bigs, Elisabeth Kopjar, Angela Hennessy, Bozena Kopij-Machnik, Benedykt Machnik, Addik, Assunta Verrone, Christa Reinhardt, Galina Kapitan, Ludmilla Sauerwein

 

Kunst-Überraschungen

 

17 Uhr HKV Raum oder Literaturetage: Dichterlesung von Tengezar Marini

(Syrien- Hannover) begleitet von der Musik von Blue Moon mit Hartmut Brandt, in der Reihe „Kunstgefährten“ gefördert von der Region Hannover und dem Bezirksrat von Hannover Mitte


Copyright Marcella Tarozzi-Goldsmith
Copyright Marcella Tarozzi-Goldsmith

Tirando le somme, a fine festival

Dottor G. Ceprini, Daniela Schadt, Assunta Verrone, Dr. Erich Barke
Dottor G. Ceprini, Daniela Schadt, Assunta Verrone, Dr. Erich Barke

Il Festival der Philosophie di Hannover ha rivisitato rapporto tra diritto e giustizia. Con coraggio ha svelato come, pur sempre sotto un nuova fenomenologia, sotto nuovi errori, strutture e ragioni di mercato continuano a minacciare la dignità umana. Umberto Galimberti ha ricordato che, nel discorso uomo-tecnica, la responsabilità personale, l'empatia non hanno spazio, le leggi della tecnica non ammettono altre dominanti. Sia i metodi come i fini stessi della tecnica restano inconciliabili con i valori e i bisogni umani.

Il diritto, scacciato da alcuni campi, conquista nuove zone come quella della tutela dei beni comuni. Nel Concilio delle donne si è trattato in particolar modo del "sapere" come bene comune. Michelina Borsari, ideatrice e fulcro dei festival di Filosofia europei ha precisato che il metodo con cui viene realizzato è prettamente "femminile", fondato sulla ragione impura connettiva e non disgiuntiva, ed lo vede come strumento indispensabile per costruire un'europa nuova dalla cultura del pensiero e dell'arte, contrapposta a quella economica, un'europa che non sta per eurocentrismo ma riflette su se stessa.

Il Ministro della Giustizia della Bassa Sassonia, Antje Niewisch-Lennartz ha sottolineato il bene comune della fiducia nel rapporto con la legge e con gli altri. Le ingiustizie sociali sono state analizzate come malattie della società che vanno curate per il bene di tutti, come pure la moderna schizzofrenia del rapporto uomo-animale.

Su che si fonda la legittimazione dell'Europa se dopo sessant'anni non abbiamo ancora una costituzione eruopea e nemmeno una politica comune dell'accoglienza dei fuggiaschi, che non godono di diritti umani? Anche questo problema è risuonato nelle sale e persino il maggiore esponente della scuola di Francoforte Axel Honneth ha dichiarato nel festival, nell'Università di Leibniz, la necessità di una costituzione europea ratificata dai paesi membri, per la tutela dei diritti dell'uomo, proprio sul territorio in cui hanno visto la luce.

Considerando la stampa, il listino di prezzi delle notizie si vede chiaramente che non funziona più come il quarto potere dello stato secondo Montesquieu.

Le condizioni in cui vivono e lavorano studiosi di scienze umane e artisti sono disastrose, dal momento che vengono emarginati dal rapporto dominante politica e mercato. Eppure essi sono indispensabili per creare la nostra "lingua comune", il senso comune e comunità indispensabili per la democrazia. Il riconoscimento del loro contributo almeno ne libera energie e la fantasia.

Sembra che nell'epoca post-umana soltanto gli errori siano "nuovi", e che non ci sia che una sola possibilità di essere giusti, imparare ad essere attenti ad ogni singolo uomo, alle sue esigenze, in quanto come ha illustrato bene Ilaria Leganza siamo "sullo stesso filo".

Non rassegniamoci, c'è molto da lavorare ma bisogna credere che l'uomo è ancora capace di essere giusto, e ricucire gli strappi dei tessuti sociali non forgiando nuove teorie di distribuzione della ricchezza, ma agendo già d'ora perdonando e capendo gli altri (Eugen Drewermann).


Treffpunkt Ästhetik 2014: Künstler & Gerechtigkeit


Mi  22. 01.14,18 Uhr

VIII. Salotto di Sofia, Wilhelm-Busch-Str. 20

30167 Hannover

Prof. Dr. Lutz Hieber, Hannover:

Künstlerische Praktiken in der Zivilgesellschaft

Zivilgesellschaft und Künstler gehören zusammen, können nicht getrennt existieren.

Aber oft verstehen sie sich nicht mehr, und deshalb suchten US-amerikanische Künstlerinnen und Künstler neue Wege. Versuch einer soziologischen Analyse.


So 26.01.14, 16 Uhr Studio Artistico,

 Dr. Hejo Heussen (Stendal) liest aus seinem Buch „Fremd“, Edition Octopus, 2012

 gefördert durch das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover


Ulrike Draesner erhält den Roswitha-Preis (1. 11.13)

Halb verschlafen im Harz liegt, seit mehr als 1000 Jahren, Gandersheim: ein Städtchen von 10 000 Einwohnern, berühmt durch zwei Ereignisse: Die Festspiele im Sommer und die Verleihung des Roswitha-Preises, des ältesten Literatur-Preises in Deutschland für Frauen.

Gestern wurde damit Ulrike Draesner prämiert.

Nach dem Gruß des Bürgermeisters, Heinz-Gerhard Ehmen, folgte die Laudatio von Prof. Marko Pajević, Prof. für Komparatistik an der Royal Holloway University of London.

Einerseits positioniert sich Draesner in der klassischen deutschen Tradition von Kafka, andererseits erinnert ihre Suche nach der Musikalität der Worte im Satz, wie in einer gewollten Polyphonie, an die Englische Dichtung. Die gelernte Juristin, Anglistin und Literaturwissenschaftlerin hat mehrere Stipendien bekommen, von der Stiftung Maximilianeum in München bis zur Stiftung Niedersachsen und ist durch die ganze Welt gereist. Sie hat auch in Salamanca und in Oxford studiert. Mit nur 51 Jahren hat sie, aus Bayern stammend und in Berlin wohnend, ein riesiges Werk geschaffen: von Romanen und Gedicht-Bänden über die verschiedensten Lebenserfahrungen und Reiseberichte bis zur konkreten Poesie der Kindergedichte, von ihrer Tochter-Muse inspiriert.

Man liest: „Ulrike Draesners Erzählungen werfen furiose Schlaglichter auf Lieben, Karrieren und die Unberechenbarkeit des Glücks“.

 

Auch die Ministerin des Landes Niedersachsen für Soziales, Frauen und Familie, Gesundheit und Integration, Frau Cornelia Rundt, hat das Wort ergriffen und über die für uns noch unbekannte Roswitha von Gandersheim Interessantes erzählt. Roswitha (um 935-980) war eine Kanonissin aus dem Stift, studierte christliche Schriften und Werke antiker Dichter und Wissenschaftler. Sie bildeten die Grundlage für ihr umfangreiches, in Latein verfasstes Werk. Sie hinterließ acht christliche Legenden, sechs Dramen und zwei historische Werke über das Leben Kaiser Ottos I. und die Gründungsgeschichte des Stiftes Gandersheim. 1501 erschien die erste gedruckte Werkausgabe, heute liegen Übersetzungen in Deutsch und andere moderne Sprachen vor.

„Deutschland stammt aus Gandersheim“ liest man dort im Portal zur Geschichte. Und wir staunen noch weiter, nicht nur an diesem Ort herrschten die Ottonen: diese ganze Region war ein Meilenstein der Kunst- und Frauengeschichte des Mittelalters. Hierher hat die Kaiserin Theophanu, aus Byzanz stammend, den Luxus des Orients importiert. Die Italiener bekamen diesen Luxus erst mit dem Konzil von Florenz (1431) zu sehen und erlitten einen solchen choc, dass daraus die Renaissance entstand.

Es ist wirklich eine riesige Leistung, dieses Vermächtnis lebendig zu halten, es ist erstaunlich, was hier immer noch die Kultur bewegt, durch das tüchtige Management des dortigen Kulturreferenten, Herrn Bernhard Beitz.

 

Für die Hannoveraner gibt es einen Termin nicht zu versäumen: Am Donnerstag, den 6. März 2014 stellt Ulrike Draesner im Literaturhaus, ihren  Roman vor: Sieben Sprünge vom Rand der Welt. Es handelt sich um die Buchpremiere.

A.V.   


Hannah Arendt anno 2013: la consolazione della filosofia

Grande successo della 16°edizione delle giornate di Hannah Arendt: liberalizzando amori proibiti, tra politica e economia, resta ugualmente incisivo il campo d’azione del cittadino nella realtà.

Il tema resta avanguardista, nascosto in un motto elegante: „Amore proibito? La relazione tra economia e politica“.

Chi ne conosceva il titolo soltanto a metà sorrideva già, pensando di passare delle ore leggiadre sulla relazione amorosa tra la giovane filosofa ebrea e il suo maestro simpatizzante di destra. E in verità Hannah Arendt non ha soltanto il merito di avere scritto tanto, ma anche di essere la musa di „L’essere e il tempo“. E la signora Heidegger sapeva anche di questo.

Viviamo in un tempo buio, in cui ci sono ancora meno certezze dei tempi in cui viveva mio nonno e combattendo a Vittorio Veneto sapeva contro chi si batteva e quanto fosse importante la sua presenza lì.

Noi, a soltanto cent’anni di distanza, non sappiamo contro chi combattiamo e neppure se ciò che facciamo è al 100% giusto, in un paio d’anni si potrebbe scoprire che non abbiamo capito nulla, ci siamo impegnati dalla parte sbagliata.

Lo sguardo sul bene comune risulta in più modi offuscato: leggi non scritte, costituzione materiale opposta a quella formale, esempi di democrazia interna nei partiti e di potere informale, matrimoni nascosti tra organi di diritto pubblico e imprese private, tra politica e scienze naturali, doppi bilanci di aziende pubbliche che dovrebbero funzionare non-Profit, ma vengono allenate al profitto più selvaggio nell’aquirire/gestire finanziamenti dall’industria, Fondazioni che favoriscono gli attori più forti...In clima di permissivismo totale, senza regole morali e senza valori, il progresso si inceppa, si mette lui stesso lo sgambetto, i processi complessi bloccano tutto. Che senso ha permettere tutto se dopo lavori faticosi e senza senso di anni con enormi sprechi di risorse poi si viene bloccati e si ritorna ancora più indietro del livello di comprensione e partecipazione politica dei nostri nonni? Machiavellismo (qui Machiavelli presta soltanto il suo nome, ci direbbe Bernhard Taureck) crea processi complessi, blocca lo sviluppo, costa alla società un disperpero enorme di beni comuni.

E come un malato senza una terapia, i nostri politici si insabbiano a voler risolvere i processi complessi dal di sopra, non capendo che vengono originati da infrazioni morali e scelte politiche sbagliate. Senza morale scattano le sanzioni giuridiche, se non si capisce che non si devono ascoltare le telefonate altrui bisogna proibirlo, se ci si appropria di diritti d’autore questi non possono essere messi sul mercato e via dicendo. Se potessimo quantificare il costo del permessivismo machiavellico arriveremmo a cifre enormi, che ci dimostrerebbero che potremmo veramente vivere tutti bene su questo pianeta se Caino non ammazzasse ogni giorno Abele per una settimana di vacanza in più, o qualche altro bene superfluo.

 

Dopo questa premessa che riguarda quello che pensa e capisce il cittadino medio andiamo a vedere cosa dicono gli esperti.

Il nuovo sindaco di Hannover Stefan Schostock ha ricordato che economia e politica hanno bisogno l’uno dell’altro non discostandosi dal discorso del vescovo Meister di Hannover nell’anniversario di Leibniz, pochi giorni prima.

Il moderatore Stephan Lohr ha iniziato il congresso con un’osservazione, fino a qualche tempo fa, „proibita“. Ha affermato che lo stato secolarizzato vive parassitariamente di premesse di cui non può assicurare la nascita e l’esistenza. E ha anche fatto un riferimento al bene comune del „luogo“, alla scomparsa/distruzione dello spazio pubblico, forse rifacendosi agli studi di Augé. Ciò aumenta l’influsso delle Lobby, delle aziende private sulla politica e anche il mercato dei Media  ma la democrazia ne soffrirebbe.

La signora Birgitta Wolff ha tenuto la prima relazione parlando, della sua esperienza passata di Ministro dell’economia e della scienza in Sachsen-Anhalt. Ha messo in risalto la gerachia della distribuzione di fondi per i progetti: 1) l’imperativo della necessità del momento per lo sviluppo del mercato del lavoro in una regione (motivo economico), 2) le promesse politiche fatte in campagna elettorale (motivo politico); 3) in ultimo il criterio qualitativo e d’innovazione (motivo politico). Come gli incentivi dei Gender-Studies siano svantaggiosi per le donne, che puntando sulle borse di studio a cui hanno un più facile accesso in quanto risevate alle donne, rinunciano a quelle meglio dotate per ambo i sessi, con la conseguenza dopo si devono accontentare anche di impieghi peggio pagati.

Di che libertà gode la politica? La Wolff ha risposto con Hannah Arendt: la politica è libera se assicura la conservazione della specie umana e la vita. Weber e Luhmann vedono, seppur in modo diverso, come i politici si sottomettano all’imperativo della necessità e badino alla sopravvivenza soltanto della loro classe.

La studiosa ha affermato che per localizzare la libertà bisogna trovare regole di gioco che regolino l’agire quotidiano (Christian Wolff) e il discorso sulle regole (Max Weber). Ha ricordato il discorso per la distribuzione dei flauti in Amartya Sen (Die Idee der Gerechtigkeit).

Nonostante i riferimenti alla prassi si ha l’impressione di un discorso sui discorsi delle regole e di perdere la ricerca della realtà e dei valori su cui si deve fondare la politica.

 

Diversamente si è comportato lo studioso dell’università antroposofica Witten/Herdecke Birger Priddat, che da una parte ci ha rapiti in viaggio al di sopra dei confini delle discipline economiche e politiche, ci ha fatto notare le trasversalità e ha messo in rilievo che non le regole ma l’atteggiamento dello studioso e del cittadino di fronte alla realtà deve essere dinamico, maturo. Anche un economista keynesiano grazie alla formazione permanente può cambiare e reagire appropriatamente in un mercato economico che fa politica e in una politica gestita da operatori economici.

Quindi lo studioso Priddat incarnava il modello, che senza saperlo, ricervava la signora Wolff quando si lamentava della mancanza di fantasia e del disinteresse dei politici di oggi.

Secondo Priddat un cambiamento delle regole secondo cui gira il mondo deve portare a un cambiamento delle risposte di politici, economisti, aziende. Ai tempi in cui si studiava Keynes vigevano alcune regole: gli economisti erano un’élite, i bilanci erano in equilibrio, le banche centrali erano indipendenti, il proprietario era responsabile. Oggi il mondo gira diversamente: le banche fanno gli affari propri con soldi altrui e non rispondono delle loro azioni, quelle che più si rovinano vengono aiutate, le banche centrali fanno politica. E i cittadini pur allontanandosi dalle urne, dalle elezioni politiche, danno il loro voto democratico e politico nel campo dell’economia: acquistando e diventando operatori economici.

Lo Stato non sta più tra cittadino e economia, il cittadino incide trasversamente sull’economia, evitando lo Stato, che il mercato delle finanze ha reso inutile.

I cittadini votano direttamente la loro economia. Questa è una forma silenziosa di democrazia diretta (Co-Government). E i politici vengono evaluati nell’economia, vengono osservati, agiscono troppo lentamente.

Priddat ci sorprende con le seguenti riflessioni: il denaro è un bene comune, pubblico, non lo si può lasciare alla banche, e l’economia è molto di più che ottimizzazione dei profitti. Parla di Democrazia reciproca, un concetto coniato da lui.

Attraverso problemi complessi la società civile fa scelte politiche, contribuisce a una democrazia economica: si sceglie attraverso la scelta di mercato.

Mette in guardia dal condannare in toto le Lobby, perché certe volte soltanto lì si trovano esperti e i politici sono abbandonati a decidere su cose che non conoscono.

Citando le ricerche di Francis Fukuyama, Priddat riconosce al cittadino ampie possibilità di incidere in politica.

Abbiamo quindi un campo molto più ampio di partecipazione politica della scelta tra BMW e VW, al confronto di quella del passato tra ghibellini e guelfi.

Consoliamoci e speriamo, anche questa è un’energia positiva.

A.V.


„Ich warte auf mich“. Eine Kunstausstellung steht für einen Hoffnungsvollen Weg

copyright@Holle Voss
copyright@Holle Voss

Die Gruppenausstellung, konzipiert und kuratiert von Sabine Thatje-Körber, wird am 15.09.13 um 15 Uhr im Atelier YO62, Hauptstraße 150 in Osterwald-Garbsen von dem Kunstkritiker Michael Stoeber aus Hannover eröffnet.

Sie dauert bis zum 6.10.13 und ist mittwochs, samstags uns sonntags von 15-18 Uhr geöffnet.

Schon der Titel verrät ein weibliches Thema und eine weibliche Haltung. Die Rollenerwartungen an die Frauen in Familie und Gesellschaft sind vielfältig . Als Töchter, Ehefrauen, Mütter, Arbeitnehmerinnen- und auch Arbeitgeberinnen sollen sie den Takt der Zeit halten und sich den Gegebenheiten schnellstmöglich anpassen.

Und wann kommt die eigentliche Zeit für sich selber, auf sich zu hören, aufzutanken und Bilanz zu ziehen?

Diese Frage stellten sich die Künstlerinnen( die aus verschiedenen kulturellen Räumen stammen): Ana Milena Aguilar-Hauke( Kolumbien), Assunta Verrone( Italien), Maria Fieseler-Roschat( Uruguay), Yasemin Yilmaz( Türkei), Holle Voss( Deutschland) und Sabine Thatje-Körber( Deutschland).

Eine reiche Palette von Blickpunkten und Haltungen visualisieren das Thema der äußeren und inneren Erwartungen, die Suche nach dem inneren Raum und neuen, eigenen Wegen.

Die Künstlerinnen bieten Führungen in ihrer Muttersprache( spanisch, italienisch,

türkisch) an. Anmeldungen unter der Telefonnr.: 05131-465764


Domenica 13.10.13 ore 16 in Treffpunkt Ästhetik Conferenza di Carmelita Brunetti (storico e critico d’arte, direttore di “Arte Contemporanea, Roma) su: “Narcisismo e Arte” nello Studio Artist

Carmelita Brunetti analizzerà, dal punto di vista analitico e artistico, il “narcisismo” nelle sue forme patologiche, che creano deserto relazionale ma parlerà anche della sua forma sana. Il narcisimo, infatti, nella sua trasversalità è anche: lingua e base di ogni discorso artistico (Erik Erikson).

Erikson attribuisce infatti all’Io, e non alle motivazioni inconsce, il ruolo fondamentale nell’organizzazione e dinamica della personalità e ne segue l’origine genetica e costituzionale, storica, culturale e ambientale dei “narcisisti creativi”, artisti o committenti.

Dai miti di Narciso, Apollo, Dioniso fino alla psicanalisi la Brunetti dimostrerà come creatività e arte siano fonte di benessere spirituale e fisico.

"Parlare di arte oggi - dice la Brunetti - significa poggiare i piedi su un terreno scivoloso e fangoso da cui si potrebbe persino riemergere pericolosamente trasformati, ritrovandosi da soggetti che sanno di non sapere, come ricorda l’inquieto Socrate, a soggetti che non sanno di sapere. L’Arte, dal secondo dopo guerra all’era della globalizzazione, racconta la realtà per immagini e attraverso l’uso della tecnologia, gli artisti, come tante perline, cercano di brillare in un universo dove il libero mercato la fa da padrone...In realtà siamo prigionieri di un’attesa: non del ritorno di Apollo, ma di quello di Dioniso, del dio che dona energia e forza, del dio dell’eccesso, della visione e del sogno. Forse il conflitto tra Apollo e Dioniso non rappresenta la totalità del mondo, e ancora una luce può illuminare questo tramonto."

Durante la conferenza saranno presentati e contestualizzati i lavori di alcuni artisti performer che usano il loro corpo per affermare la propria identità come quelli della giovane Mona Lisa Tina, Maurizio Cesarini, Emiliano Zucchini, Maria Grazia Zarabini. Ma parleremo anche di Vanessa Beecroft, Eva e Franco Mattes, Marina Abramovic, Antonio D’Agostino, Vito Acconci, Francesco Arena e di altri che invece lavorano seguendo la strada tradizionale della pittura classica come Assunta Verrone. Ma verrà anche presentata la sperimentazione geometrica di Stefan Stettner, il surrealismo fantastico di Luigia Granata, la ricerca del vuoto nella scultura di Franco Paletta.

L’aspetto sociologico dell’arte sarà ampiamente trattato insieme alla caratteristica narcisistica della committenza di corte, molto diversa da quella attuale, attenta soprattutto alle quotazioni in Asta e poco alla bellezza in sé dell’opera.

 

3467620201, e-mail:carmelita.arte@tiscali.it


 guida in italiano alla mostra sabato 12 ottobre ore 15

Carmelita Brunetti, Roma
Carmelita Brunetti, Roma

“Ich warte auf mich”: Finisage con Carmelita Brunetti

 

Sabato: 12 Ottobre 2013, ore 15: Carmelita Brunetti e Assunta Verrone si alterneranno nella guida (in lingua italiana) alla mostra collettiva : “Ich warte auf mich“ (Aspettandomi) curata da Sabine Tathje-Körber, Hauptstr. 150, Garbsen (Hannover). Pur esponendovi soltanto pittrici, non vuole essere una mostra femminista, ma soltanto allargare a tutti lo sguardo femminile sul mondo, e sulla vita: sia questo sguardo quello di una donna cinese, colombiana, boliviana, turca, tedesca o italiana. Le opere vanno dalla pittura astratta-informale, alle istallazioni fino al figurativo. Volutamente, la curatrice Sabine Tathje-Körber ha scelto un contesto rurale, provinciale per poter coninvolgere anche coloro che non possono prendere parte alle offerte culturali della città e per potere dare a scelte altrimenti soltanto implicite un valore di portata universale.

Carmelita Brunetti (Critica d’Arte e direttrice della rivista “Arte Contemporanea) appena arrivata da Roma ci confronterà con gli originali e risponderà alle domande del pubblico “in italiano”.

Il pomeriggio del 12 Ottobre è anche l’ultima  possibilità di poter visitare questa mostra, che ha avuto una grande risonanza di pubblico e tanto ha fatto parlare di sè nella stampa locale e regionale.


Una mostra di artiste „Ich warte auf mich“ (Aspettandomi) dedicata a chiunque spera

La collettiva di artiste internazionali „Ich warte auf mich“ (Aspettandomi), curata da Sabine Tathje-Körber, verrà inaugurata il 15 settembre prossimo alle ore 15 nell’Atelier Y062 (Hauptstraße 150 in Osterwald - Garbsen) dal critico d’arte Michael Stoeber (Hannover).
Dura fino al 6 ottobre 2013 ed è aperta: mercoledì, sabato e domenica dalle ore 15 alle 18.
Già il titolo introduce una tematica e problematica femminile e i quadri e le istallazioni esposti sono di solo artiste. E’ tipico di ogni donna accettare il ruolo assegnatole da famiglia, da società e tener il passo con il tempo e con i propri compiti di figlia, moglie, madre, e constatare poi una sconfitta, anche se solo apparente. Infatti il tempo esterno, meccanico del mondo corre sempre più in fretta di quanto le donne, nel loro animo, possono adeguarvici e le aspettative, che gli altri hanno su di loro, sono sempre infinite. 
E quando arriva il tempo per se stesse, per ricaricarsi, per mettere ordine nel proprio „io“, per fare un bilancio e una scelta dei compiti, che una vuole veramente accollarsi? 
Questa è la domanda che si è posta Sabine Thatje-Körber quando ha concepito questa mostra e che ha esteso ad artiste provenienti da vari contesti culturali: Ana Milena Aguilar-Hauke (Columbia), Assunta Verrone (Italia), Maria Fieseler-Roschat (Uruguay), Yasemin Yilmaz (Turchia) und Holle Voss (Germania) e Sabine Tatje-Körber (Germania).
Le artiste presentano una ricca gamma di punti di vista, di atteggiamenti, visualizzano la tematica delle aspettative esterne e interne, della ricerca di uno spazio interno, della posizione di un individuo nella collettività e anche itinerari, alternative, vie d’uscita, interessanti anche per l’altro sesso.
La sconfitta è soltanto apparente, „aspettandosi“ si riesce a sorpassare il tempo esterno e a metterlo sotto scacco. Secondo Soren Kierkegaard le donne sono gli unici esseri che riescono a internalizzare il tempo e questo bisogna impararlo da loro.
La mostra è stata sostenuta dalla Regione Hannover e dalla fondazione Edelhof Ricklingen. 
Le artiste offrono visite guidate nella loro lingua di origine.


Il Teatro alla Moda - Das neumodische Theater Über den venezianischen Komponisten Benedetto Marcello (1686-1739)

Am Sonntag, den 16. Juni 2013 hat sich das Künstlerhaus in ein richtiges venetianisches Theater verwandelt durch die tolle Aufführung des Teatro alla Moda von Benedetto Marcello. In einem vollkommen gestalteten Vermeer-Bild haben Gaby Bultmann und Daniele Ruzzier die Satire auf die Künstler von 1720, und heute, in Gesang und recitativo, Tanz und Musik präsentiert. Seit langem hatte das Hannoveraner Publikum einen solchen Genuss für Verstand und Sinne nicht geboten bekommen. Ein besonderer Dank gilt dem Hannoverschen Künstlerverein, dem zweitältesten Verein Hannovers (1842 von Georg V. ins Leben gerufen), der die Commedia Nova eingeladen hat. Nicht nur alle Künste ins Gespräch zu bringen war das Ziel des Königs, sondern auch das gesellige und soziale Zusammenleben von Künstlern und Kunstfreunden.

So 16.06.2013 um 11.30 Uhr

Kommunales Kino, Sophienstr. 2, 30159 Hannover

Hannoverscher Künstlerverein in Kooperation mit der Accademia di Ipazia

 

Szenische Lesung von und mit Commedia Nova - Deutsch-italienisches Duo für Musik und Theater

Gaby Bultmann (Berlin) - Gesang, Cembalo, Flöten, Taschengeige,Barockvioline

Daniele Ruzzier (Venedig) - Stimme, Tanz, Glocken, Trumscheit, Vogelpfeife, Trompete, Perkussion

 

Bevor der Venezianer Benedetto Marcello (1686-1739) in ein Grab fiel und im folgenden aller Weltlichkeit abschwor, war er Advokat und Komponist und weithin bekannt für seine Musik. Und obwohl auch er viele Opern komponierte, schrieb er 1720 ein satirisches Buch “Il Teatro alla Moda” über die Missstände im Opernbetrieb, die Un- und Eigenarten der Musiker, Sänger, Komponisten, Intendanten und Tänzer. Dieses Buch, einerseits selbstironisch und andererseits vielleicht an seinen großen Konkurrenten Vivaldi adressiert, wurde ein                   früher europäischer „Bestseller“ und gab Anlass zu einer Flut satirischer Opern, die ebenfalls sich selbst aufs Korn nahmen, deren berühmteste sicher Mozarts Singspiel „Der Schauspieldirektor“  ist.

Im szenischen Konzert von Commedia Nova gibt es italienisch-deutsche Rezitationen ausgewählter Kapitel des Buches mit Instrumentalmusik, Tänzen und Arien von Benedetto Marcello zu hören und zu sehen.

Unkostenbeitrag: 12 Euro, erm. 10 Euro

 


Convegno italo-tedesco su Energia e Trasporti del 10.4.13

Il 19 aprile ha avuto luogo nell’ambito della Fiera industriale di Hannover un interessantissimo convegno su energia rinnovabile, trasporti e agricoltura, organizzato dal Console generale d’Italia Dottor Gianpaolo Ceprini, coadiuvato dal Dottor Minardi. Il convegno è stato ospitato nel padiglione delle Metropolitan Solutions della Regione metropolitana di Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg, diretta da Raimund Nowak. L’Ambasciatore italiano a Berlino S. E. Elio Manzione ha dato il via ai lavori in un impeccabile e austero tedesco, ricordando la necessità di una svolta energetica e di uno scambio di conoscenze scientifiche e tecnologiche tra i due paesi. La Dottoressa Maria Migliaccio, Direttore Generale dei Trasporti e dello sviluppo territoriale, ha illustrato un piano ardito di comunicazione su rotaie per merci e persone. Vere e proprie arterie con decine di chilometri di gallerie attraverseranno Alpi e Appennini fino alla Sicilia per milioni e milioni di Euro, finanziati dall’Europa per consentire un traffico agevole, celere e pulito. L’Italia si prepara a rispondere alla sfida della svolta energetica anche con approvvigionamento di energia solare diretta (non diffusa come col fotovoltaico) e stoccaggio a sali fusi, un brevetto diverso da quello tedesco che funziona con oli. Il Dott. Simbolotti, Direttore dell'ENEA, ci ha reso orgogliosi dei nostri studiosi e ci auguriamo di cuore che queste scoperte possano presto essere rese commerciabili e attrattive sul mercato. Il Dottor Bertoloni della ditta Arcese ci ha illustrato come anche camion di notevoli dimensioni possano essere trasportati attraverso i nuovi corridori e ha invitato i politici locali al dialogo con gli imprenditori per ottimizzare le offerte. Il Signor Klein ci ha introdotti nel mondo delle macchine agricole Fiat, macchine intelligenti che permettono di lavorare e anche ricreare il suolo e ha raccontato di La Bellotta, un paese energeticamente autosufficiente in cui viene impiegato anche il primo trattore a idrogeno. Il capo del Consiglio comunale di Torino, Ing. Giovanni Maria Ferraris, ha parlato degli obiettivi ecologici della sua città, candidata al programma di Smart City. Un’atmofera entusiasta circolava tra relatori e pubblico, informazioni su applicazioni giuridiche e sbocchi commerciali acquietavano una sete di sapere e una voglia di agire rimasta da tempo inerte. Anche l'immagine dell’Europa ne usciva rafforzata e giustificata, non è stato vano crederci, l’Italia cambia, reagisce bene agli stimoli e alle richieste ecologiche. E l’entusiasmo si espande, al di là delle difficoltà linguistiche, si creano comunicazioni di speranza e si allacciano promesse di cooperazione. Grazie infinite a coloro che hanno creduto in questo convegno e dall’inizio l’hanno sostenuto con tanta simpatia! Il futuro può anche incominciare oggi, siamo pronti ad affrontarlo.


copyright assunta verrone
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Ausstellung: Il valore delle cose – der Wert der Dinge

Haus der Deutsche Bank, Georgsplatz 20, 30159 Hannover

Von 1. März – 28. April 2013

Mo/Di/Do 9-18 Uhr

Mi 9-13 Uhr/ Fr 9-14 Uhr

„Der Wert der Dinge“ ist das Motto der Kunstausstellung von Assunta Verrone in der Hauptfiliale der Deutschen Bank in Hannover. Dreißig Werke zwischen Stillleben, Landschaften und Fensterbildern lenken die Aufmerksamkeit auf das „Wirkliche“ und loben es in einer Zeit, die glaubte, es besiegt, es dem Virtuellen geopfert zu haben auch in den menschlichen Beziehungen, wo man im Internet einkauft und seine Freunde im Facebook besucht.

 Pittura Metafisica, in der die Dinge Symbole werden, Lektüreanleitungen für menschliche Beziehungen, Hoffnungen, Werte: Kaffeemaschinen reden uns von der unsichtbaren Gegenwart derer, die sie gerade benützt haben.

Die Landschaften und Stadtansichten prägen die Bewohner und ihre Träume, sie gehören ihnen mehr als alles andere, sie konstituieren Identität.

Einfache alltägliche Blicke aus dem Küchenfenster wechseln mit den Jahreszeiten und den Stunden des Tages und interagieren mit den Gefühlen des Betrachters.

Das Wirkliche, aufs wesentliche reduziert, von der Kunst auch für die anderen vor der Zeit und vor den Ideologien des Augenblicks gerettet, wird Austausch universaler Werte.

 

Hinrich Storch

Skizzenbücher und Bilder

Der Hannoversche Künstlerverein freut sich, vom 3. 2. 2013 bis zum 2. 3. 2013

Skizzenbücher und Bilder des Architekten und Malers Hinrich Storch zu präsentieren und lädt

am Sonntag, den 3. Februar um 11.30h zur Vernissage 

ins Künstlerhaus, Sophienstr. 2, 30159  Hannover herzlich ein.

 

Einführung: Wolfgang Schneider, Präsident der Architektenkammer Niedersachsen.

 

Hinrich Storch stammt aus einer Künstlerfamilie, malt in der dritten Generation nach seinem Großvater Karl Storch d.Ä. und seinem Vater Karl Storch d.J. Skizzieren heißt für ihn Studium vor der Natur – Architektur, Landschaften, Seefahrt. Seine Bilder sind Phantasien nach der Natur – Portraits, Landschaften, Stilleben. Das Auge erfaßt die Dinge und die Phantasie verändert sie. 

"Eigentlich wollte Hinrich Storch Maler werden. Doch dann lernte er Architektur und leitete später eins der bekanntesten Planerbüros der Stadt...Seine Bauwerke sind meist hell, oft auch transparent, weil das heutzutage so sein soll. Seine Bilder sind vielfach düster. Nicht trostlos, nicht depressiv. „Ich benutze die Dunkelheit, um Helligkeit zu erzeugen“, sagt Hinrich Storch. Das ist einer dieser Sätze, die im Gedächtnis bleiben. So, wie seine Gebäude. In diesem Jahr hat er sich offiziell aus dem Architekturbüro Storch Ehlers verabschiedet, mit dem er über Jahrzehnte wichtige Teile Hannovers geprägt hat." Siehe:
copyright Hinrich Storch
copyright Hinrich Storch

Der Hannoversche Künstlerverein und die Accademia di Ipazia laden zum 6. Salotto di Sofia ein:

20.01.2013 um 16 Uhr im Künstlerhaus (Literaturetage) Sophienstraße 2, 30159 Hannover

Die Philosophie Epikurs – Eine erstaunlich moderne Ethik 

Prof. Dr. Dietrich Lemke (Bielefeld)

 

Wie Platon kaufte Epikur einen Garten (Kepos) und versammelte dort um die 200 Schülerinnen und Schüler aus allen Schichten. Sie kamen zu ihm ohne persönlichen Besitz. Am Eingang des Gartens stand die Inschrift: Tritt ein, Fremder! Ein freundlicher Gastgeber wartet dir auf mit Brot und mit Wasser im Überfluss, denn hier werden deine Begierden nicht gereizt, sondern gestillt. Die sinnlichen Begierden, deren Berechtigung nur eingeschränkt akzeptiert wurde, sollten sich auf die kleinen, leicht erreichbaren Freuden richten: Schicke mir ein Stück Käse, damit ich einmal gut essen kann.

Etwa 40 Jahre lang, bis zu seinem Tod (271 oder 270 v. Chr.) blieb Epikur der geistige Mittelpunkt des Gartens, in dessen Schutz freundschaftliche Beziehungen besonders gepflegt wurden.

Epikurs Schule strebte keinen politischen Einfluss an und fand - von Ausnahmen abgesehen – kaum Zugang zu den Reichen und Mächtigen. Dennoch hielt sich der Kepos, zuletzt noch von dem Stoiker Marc Aurel gefördert, bis über das 2. Jahrhundert n. Chr. hinaus.

 

 

Dietrich Lemke war bis 2008 Professor für Schulpädagogik an der Universität Bielefeld. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel zu Themen der Erziehungs- und Lerntheorie sowie zur Bildungspolitik. Seine brillante Kritik des Bologna-Prozesses ist nachzulesen unter http://www.e-flux.com/journal/mourning-bologna/. Zu Epikur hat er das Buch „Die Theologie Epikurs. Versuch einer Rekonstruktion“ (München 1973) veröffentlicht.

 

Treffpunkt Ästhetik 2013



Vortrag: "Die Rolle der Intellektuellen in der Gesellschaft"

 

Vortrag: "Die Rolle der Intellektuellen in der Gesellschaft"

Am 13.01.2013 um 16 Uhr wird Frau Prof. Gisela Dischner im Studio Artistico sprechen. Heut zu Tage wird das Wort "Intellektueller" kritisch aufgenommen. Man verbindet damit Kälte, Distanz. Frau Dischner wird im Gegenteil an diesem Abend argumentieren, dass die Gesellschaft sie braucht und umgekehrt.

Von Frau Dischner ist auch seit Oktober ihr Briefwechsel mit Paul Celan neu ediert bei Suhrkamp:

http://www.suhrkamp.de/buecher/wie_aus_weiter_ferne_zu_dir-paul_celan_42338.html

 

Studio Artistico, Wilhelm-Busch-Str. 20, 30167 Hannover


Festival der Philosophie Hannover und Festival di Filosofia Modena im Newsletter der DGPhil


16. September 2012, 12.15 Uhr : Vernissage der Ausstellung "Engel der Städte" im Dom zu Lübeck

Treffpunkt Ästhetik: Vortrag im Studio Artistico

Wanderausstellung, gestartet beim 2. Festival der Philosophie. Etappen: ev.- luth. Marktkirche St. Georgii et Jakobi, Hannover; Marienkirche Hannover, St. Leonardkirche in Stuttgart.



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La ragione ospite del Festival der Philosophie di Hannover

copyright Larom
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(12 - 15 aprile 2012)

Il terzo „Festival der Philosophie“ si è chiuso con immagini di sale strapiene e idee e emozioni nuove, che necessitano tempi diversi da quelli di cose e eventi per essere visibili a tutti, ma arricchiscono fin d’ora la realtà.

Tema del Festival era la domanda: „di quanta ragione ha bisogno l’uomo?“ La risposta è venuta dalla Cenerentola delle discipline filosofiche, dall’Antropologia filosofica, che integra progressi e corregge i regressi delle scienze naturali e economiche/bancarie.

Annemarie Pieper esordisce con un discorso alla Menenio Agrippa „al femminile“ e arriva al messaggio centrale. Ex cattedra, con la dignità di un „papa“ di questa disciplina, esorta tutti, presenti e lontani a evitare i „terrorismi“ di una ragione parziale: della testa, del cuore o dei sensi (come il terrorismo del consumismo).

Hans Ulrich Gumbrecht (Stanford) mostra come esplosioni di una ragione intellettuale o artistica, avvengono al prezzo del sacrificio di altre dimensioni dell’uomo e come l’esperienza del „presente“ oggi è più estesa, che in passato. Anziani e giovani hanno una piattaforma di comunicazione comune, sia nel gusto artistico che nell’arte di vivere. Gumbrecht fa da ponte tra la cultura anglosassone ed quella dei paesi latini. Ci rivela l’ambiguità della frase di Goya: „il sonno della ragione produce mostri“. In spagnolo „sueno“ significa „sonno“ e anche „sogno“, „progetto“. Per Goya, quindi, un progetto di ragione, perseguito senza possibilità di revisione, è capace di generare mostri. Questa ambiguità, forse anche voluta dal Goya, ci dà atto della sua profondità intellettuale e artistica .

La ragione è un’ istanza interna all’uomo e se, passando dal piano individuale a quello sociale, la ergiamo a divinità, dobbiamo pensarla comprensiva della saggezza e della libertà.

I „veri“ filosofi, come dei profeti laici, indicano vie, mettono in guardia da pericoli per noi e per gli altri. Altro non possono e non devono.

Tomáš Sedláček parte dalla distinzione di homo oeconomicus e animal spirits per contestare la normatività dell’economia e ricondurre questa’ultima sotto il giudizio delle scienze umane, come nel periodo precedente a Adam Smith. E’ l’unica possibilità di sopravvivenza che ci rimane. Se la somma delle felicità individuali non porta al bene comune, deve nascere la coscienza di un bene sociale superiore e la cura di esso.

Gli odierni scandali in politica sono la correzione democratica dei comportamenti di chi ricopre incarichi sociali e politici. Questi scandali garantiscono il funzionamento della „vera“ democrazia e della „vera“ economia, grazie alla distinzione delle responsabilità e delle norme di comportamento „per individui“ da una parte e rappresentanti della comunità dall’altra.

Se interpretiamo il Mondo come luogo selvaggio esterno a noi, di cui vogliamo conoscere le leggi interne senza esaminarne la moralità, al solo scopo di adeguarci e trarne vantaggi personali, siamo fuori strada, ci rendiamo colpevoli delle sue ingiustizie. Al funzionamento della „vera“ democrazia (che rispetta anche i lontani in termini di spazio e tempo) bisogna lavorare ogni giorno, „umanizzando“ le leggi imposte dall’alto.

La ricercatrice del comportamento animale, Dott.ssa Simone Pika dell’Istituto di Konrad Lorenz, ha affermato la tesi che gli animali siano capaci di pensiero e ragione, e il suo entusiamo ha contagiato il pubblico. La Stampa ha fatto rilevare che forse l’uomo stesso ricaverebbe maggiori attributi spirituali da un ricercatore di comportamenti animali che non da uno scienziato di scienze umane che si adegua ai dettati del mercato.

Christian Illies ha moderato nella Marktkirche la disputa sul ruolo della ragione nella religione e nell’ateismo. L’attenzione all’uomo, nella sua situazione concreta, qui ed oggi, si dimostra capace nella praxis a unire forze provenienti da convinzioni opposte. In questo senso viene rivalutato l’atteggiamento positivo nei confronti della vita e allo stesso dolore umano viene riconosciuta la qualità di intensità di vita.

Tutte le mostre: „Sulle ragioni del sì e del no“, sul „Bianco e il Nero“, sul „Sonno della ragione“, sui „Fiori come messaggeri anacronistici della ragione“ hanno dato forma e colore e un approccio sensibile ad un tema filosofico difficile. L’arte visiva come la musica, rallentando le nostre capacità intellettuali, esponendoci a emozioni crea in noi quel caos necessario a generare il Nuovo. E tutto questo senza un utile materiale immediato, sia che dia vita a idee, sia che arricchisca di senso il nostro quotidiano.


Bilder vom Ja und vom Nein


Iris Albrecht

Christoph Bartolosch

Lore Bucholki

Gundula Manson

János Nádasdy

Nigel Packham

Stefan Stettner

Sabine Thatje-Körber

Assunta Verrone

Holle Voss

 

Katalog der Ausstellung in der Ev.-luth. Marktkirche im Rahmen des 3. Festivals der Philosophie in Hannover

Texte von Michael Stoeber

24 S., mit farbigen Abbildungen,

JOSEFINE+KUNST

ISBN 978-3-00-039039-6

erhältlich gegen 10 Euro Schutzgebühr

unter: filosofia@accademia-di-ipazia.de





Der Hannoversche Künstlerverein präsentiert von 16.05.bis 29.06.2012

die Ausstellung "Arbeiten auf Papier" in seinem Raum im Künstlerhaus, Sophienstr.2, 30159 Hannover

Öffnunfzeiten: Sa 15-17 Uhr, Di 10-13 Uhr, Mi 15-17 Uhr